Kategorie-Archiv: Lebendige Hoffnung

Gleich 2x in den Medien

„Waren Sie schon einmal in einer Fazenda da Esperança?“ und „Gehen, bis die Füsse brennen“ lauten die beiden Artikel. Die Zeitschrift „Neue Stadt“ der Fokolarbewegung stellt die Fazenda kurz und bündig mit mehreren Bildern vor. Und „Ostschweiz am Sonntag“ berichtet über den Jakobsweg. Auch wir werden als Unterkunft auf der 2. Etappe vorgestellt. Sie können die Beiträge als PDF herunterladen. Vielen Dank den Redaktionen!

Gehen, bis die Füsse brennen – Ostschweiz am Sonntag, 7. Mai 2017 (PDF)
Waren Sie schon in einer Fazenda da Esperança? – Neue Stadt, Mai/Juni 2017 (PDF)

Europa-Tour der Fazenda Sommerschule

2017.04.26_Sommerschule
Vor einigen Tagen startete das Projekt der internationalen Sommerschule in Rom. Auch ein Mitglied aus unserer Fazenda in Wattwil darf an der Reise teilnehmen, welche unter dem Motto „Every Life has Hope!“ – Jedes Leben hat Hoffnung statt findet. Die rund 60 Jugendlichen und Erwachsene aus aller Welt reisen durch ganz Europa um von der Hoffnung zu erzählen, welche sie durch die Fazenda da Esperança erfahren haben. Die meisten von ihnen kamen als von der Gesellschaft aufgegebene Drogenabhängige auf die Fazenda. Durch ein Leben in Gemeinschaft, Arbeit und Spiritualität haben sie ihr Leben zurückgewonnen.
Die Fazenda da Esperança soll dadurch als sozialer und kirchlicher Dienst in Europa noch bekannter werden. Gleichzeitig werden die jungen Menschen in diesen drei intensiven Monaten in Gemeinschaft ihrer Berufung nachspüren. Die Internationale Missionsschule begann am 19. April mit der Ankunft in Rom beginnen, ein Treffen mit dem Papst war vorgesehen. Danach wird es Einkehrtage in Assisi und in Loppiano geben. Dann wird die Schule ihre Mission in der Schweiz (3.-15. Mai), Frankreich, Deutschland und Polen fortsetzen und schließlich am 17. Juli wieder in Italien enden. Die Gründer der Fazenda werden die Gruppe begleiten.
Rund um alle Fazendas wird es die Möglichkeit zur Begegnung geben. In Kleingruppen werden die jungen Erwachsenen in Schulen, Kirchgemeinden, Krankenhäuser und Gefängnisse kommen. Auf jeder Fazenda wird das diesjährige Hoffest – bei uns in Wattwil am Sonntag, 14. Mai – zusammen mit der Missionsschule gefeiert.
Die Fazenda Haus Sabelsberg schreibt regelmässige Blogbeiträge über die Reise. Bitte schaut hin und wieder auf ihrer Webseite rein:
https://sabelsberg.wordpress.com

(Bild: Fazenda Haus Sabelsberg)

… die Klosteranlage dient der Fazenda

Jede Fazenda muss sich ihren Lebensunterhalt selber erarbeiten. Sie kann sich nicht auf staatliche Gelder abstützen. Jeder Hof entwickelt seine eigene Erwerbsquelle. Bei uns ist es vornehmlich die Klosteranlage. Es sind die schlichten, urtümlichen Klosterzellen, welche der Beherbergung von Pilgern und Gruppen dienen. Es ist das heimelige Refektorium, der ehemalige Speisesaal der Schwestern, mit dem einladenden Klosterhof und dem herrlichen Garten, welche sich Familien oder Vereine für eine Feier reservieren. Dies trotz Verzicht auf alkoholische Getränke. Viele nehmen auch gerne eine Führung durch die interessanten Räumlichkeiten in Anspruch. Mit all diesen Angeboten sind sehr viele aufwändige Arbeiten verbunden, im Vorfeld, beim Anlass und danach.

Pilgerzimmer

einfach und hell eingerichtetes Pilgerzimmer.

Die Fazenda dient der Klosteranlage …

Schleifarbeiten

Ein Rekuperant schleift alte Betten ab.

Ja, die Klosteranlage ist unser Zuhause, das wir Tag für Tag nutzen und pflegen. So führen wir die Sorgfalt der Kapuzinerinnen weiter, welche während nahezu 400 Jahren hier lebten, beteten und arbeiteten.
Das betrifft nicht nur das Pachthaus ausserhalb der Klostermauern, in dem wir wohnen. Wir reinigen und schmücken die Kirche, halten die Klosterzellen, die Gänge und Werkräume sauber, reparieren was schadhaft geworden ist, be-pflanzen den Garten, pflegen den Klosterfriedhof, etc.
KapellenmauerWer ein eigenes Haus mit etwas Umschwung besitzt, weiss wieviel Arbeit, Zeit und Geld aufgewendet werden muss, um eine Anlage zu pflegen und schön zu erhalten. Das gilt natürlich erst recht für eine so grosse, wertvolle und historisch einzigartige Anlage wie ‚unser Klösterli’.
Dass das hier geschieht, stellen unsere Gäste immer wieder mit Staunen fest. Sie wundern sich, wie wir das überhaupt schaffen, finanziell und kräftemässig. Sicher ist das nur möglich, mit der Unterstützung durch die ‚Vorsehung’, wel-che uns in Gestalt von Gönner- und Sponsorenbeiträ-gen entgegenkommt. Doch diese setzt unsere tägliche unermüdliche Aufmerksamkeit und Arbeit voraus. Da-bei dürfen wir auf die Hilfe von etlichen Frauen und Männern zählen, die uns tage- oder stundenweise die Hand bieten.

Hausdienst

René Ulmann

Uns stehen lediglich zwei Teilzeitangestellte zur Seite. Einerseits ist es Thomas Huber, der sich vorwiegend um die administrativen Angelegenheiten kümmert und René Ulmann, der seit anfangs Jahr die Nachfolge von Martin Karrer angetreten hat. Wir sind Martin Karrer sehr dankbar für die immense Arbeit, welche er in den ersten Jahren im technischen und handwerklichen Bereich geleistet hat.
Der Schwerpunkt von René Ulmann liegt nun mehr in der fachkundigen Begleitung und Koordination der Arbeiten, welche die Rekuperanten und Freiwilligen an die Hand nehmen. Sein Einfluss ist schon jetzt deutlich wahrnehmbar in der motivierten und sorgfältigen Arbeitsweise unserer ‚Jungs’ und im ‚Outfit’ der Gebäude und deren Umgebung.

Pilgerherberge wieder geöffnet

In wenigen Tagen beginnt die Pilgersaison. Viele Jakobuspilger brechen auf. Die einen pilgern bis nach Santiago de Compostela, die anderen eine Etappe in diese Richtung. Gerne öffnen wir auch dieses Jahr wieder unsere Herberge und laden dich ein, eine Nacht bei uns zu verweilen. Die Ruhe im Innenhof oder Klostergarten zu geniessen und den Geist der 400-jährigen Klosteranlage zu spüren. Übernachtet wird in den einfachen, aber heimeligen Zellen der ehemaligen Kapuzinerinnen. Das Abendessen ist in der Regel eine einfache Mahlzeit, mit viel Herzblut und Liebe zubereitet. Ebenso inklusive ist das Frühstück. Wenn du bereits am Nachmittag eintriffst, bist du auch zum Kaffee herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf viele spannende Begegnungen, Geschichten und Erfahrungen. Wir heissen dich herzlich willkommen!

Pilger herzlich willkommen

ADVENT – Weg der Hoffnung – FazendaPost

Geschätzte Leserinnen und Leser

Wir freuen uns, Ihnen mit dieser neuen Ausgabe der FazendaPost einen Advents- und Weihnachtsgruss zu schicken. DANKE für Ihr Interesse und Ihre vielgestaltige Unterstützung, mit der Sie uns begleiten! Sie ist für uns eine konkrete Gestalt unserer Hoffnung.

Wir laden Sie ein, die Adventszeit mit uns als „Weg der Hoffnung“ zu verstehen und zu gehen. Wir wollen deshalb ein wenig erzählen, wie bei uns, der ‚Fazenda da Esperança’ (‚Hof der Hoffnung’), dieser Weg im Alltag aussieht.

FazendaPost November 2016

Lesen Sie auch den Blickpunkt Hoffnung der Fazendas aus Deutschland mit der Geschichte über Moritz’s und Rominas Liebeshochzeit und den langen Weg dazu, das gelebte Wort ganz konkret aus Sicht eines Rekuperanten und was die Fazenda-Heldin Irene aus Nauen leistet.
Blickpunkt Hoffnung September 2016

Der Hofladen – für jeden etwas

In den vergangenen Tagen wurde der Hofladen komplett neu gestaltet. Nun erstrahlt er in neuem Glanz. Wir bieten viele selbst hergestellte Produkte an aber auch jene von anderen Fazendas. Aus der eigenen Küche stammen ganz aktuell die «Chlosterringli», gedörrter Apfel ohne Zusatzstoffe, mit vielen Vitaminen durch den Winter. Auch aus dem Garten stehen verarbeitete Produkte da. Diverse Konfitüren und Apfelmus. Von den brasilianischen Fazendas haben wir ein breites Angebot an Aloe-Vera Babosa-Produkten. Von der Feuchtigkeitscreme zu Salbe geben Muskelschmerzen zu Shampoo und Pflegespülung und weiter zu Saft, beste Qualität und ohne Zwischenhandel! Des Weiteren haben wir verschiedene Bücher. Ganz neu im Sortiment ist das «DOCAT – Was tun?» und verschiedene Schnitzereien aus Olivenholz. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützen Sie die Männer auf dem Weg ihrer Rekuperation. Sie schenken Mut und Hoffnung!

Der Podcast – jetzt online

Am vergangenen Samstag waren unser Hofleiter, Cornel, und der Rekuperant, Thomas, zu Besuch bei Radio Maria. Sie berichteten über unser Leben, unseren Alltag, unsere Aufgaben. Thomas gab ein Zeugnis über seinen Kampf gegen die langjährige Alkoholsucht und wie er davon frei wurde bzw. auf dessen Weg ist. Hör rein!

Die Fazenda im Radio

Am kommenden Samstag, dem 17. September ist unser Hofleiter, Pfarrer Cornel Huber, zu Gast bei Radio Maria und berichtet live über das Thema LEBENSHILFE – Pulsierendes Leben auf der Fazenda. Gestartet wird um 10.00 Uhr. Also, schalt ein via DAB+ Radio oder Livestream auf http://www.radiomaria.ch/sites/all/themes/richer/modules/player.php!

aus dem Pilgerbuch

In unserer Pilgerecke liegt ein Buch auf, in welchem die Pilger ihren Gedanken freien Lauf lassen können. Oftmals schreiben sie ihre Erfahrung oder ihr Erlebnis hinein.

Aus dem Pilgerbuch Aus dem Pilgerbuch Aus dem Pilgerbuch

Eine Familie mit zwei Kindern aus dem Kanton Zug verbrachte zwei Nächte bei uns. Sabrina, die ältere Tochter, fand auf dem Weg und auch bei der Klosterpforte ein vierblättriges Kleeblatt.

Eine Familie mit zwei Kindern aus dem Kanton Zug verbrachte zwei Nächte bei uns. Sabrina, die ältere Tochter, fand auf dem Weg und auch bei der Klosterpforte ein vierblättriges Kleeblatt.

Aus dem Pilgerbuch Aus dem Pilgerbuch

Programm Hoffest & FazendaPost

FazendaPost MaiLiebe Freunde der Fazenda

Mit «Es blüht…» begann einer unser wöchentlichen Newsbeiträge auf unserer Webseite. Kurz darauf deckte allerdings der Schnee für einen Moment wieder alles zu. Mit dem Frühling startete auch die Pilgersaison so richtig durch. Täglich erreichen uns mehrer Pilger. Wir freuen uns sehr auf diese Begegnungen und das entgegengebrachte Vertrauen, obwohl wir über die Auffahrt an unsere Grenzen stiessen. Mitte April entschied sich unser Freiwilliger Luciano, zu seiner schwerkranken Mutter nach Brasilien zurück zu reisen und vorerst dort zu bleiben. Wenige Tage später packte Roland seine letzten Taschen und zog in die Fazenda Boppard, wo er nach der Hochzeit mit Teresa wohnen wird. Als Nachfolger in der Hofleitung sprang Cornel Huber in die Bresche und von der deutschen Fazenda Freeren traf Hilario zur vorübergehenden Teamverstärkung bei uns ein. Fast gleichzeitig schloss ein Rekuperant sein Jahr ab und wagte seinen Weg mit neuer Motivation draussen fortzusetzen und ein Schweizer begann seine Rekuperation. An den Werktagen finden zur Zeit zwei Arbeitslose Beschäftigung und Gemeinschaft als Hilfe zur Wiedereingliederung. Ebenso berichten wir über den Besuch beim Papst sowie dessen Videobotschaft und laden Sie zur Mitgliederversammlung ein.

-> 2016.05_FazendaPost_Mai_kombiniert

Erfolgreiche Rekuperation

Erfolgreiche Rekuperation

Im April 2015 kam ich zum ersten Mal mit der Fazenda in Kontakt. Nicht ganz freiwillig – jedoch ohne Alternative – besuchte ich mit meinem Sozialarbeiter die Wohngemeinschaft. Zuerst gegen meinen Willen verfügten die Sozialen Dienste, dass ich ein Jahr in der Fazenda zu leben habe. Ich konsumierte mehrere Dutzend Jahre Heroin und Tabak. Später nahm ich am Methadon-Programm teil und konnte so auf die «sauberere» Ersatzdroge umsteigen. Jedoch gelang es mir nie ganz auszusteigen. Mit einer Dosis von bisher täglich 10 mg trat ich am 5. Mai 2015 schliesslich in die Wohngemeinschaft ein. Während den ersten zwei Wochen konnte ich aufgrund der Entzugserscheinungen nur wenige Stunden am Stück schlafen. Ich hatte keinen Hunger und fror trotz mehreren Pullovern und Jacken. In der dritten Woche bekam ich wieder Farbe im Gesicht. Stunde für Stunde erholte sich mein Körper und ich konnte langsam wieder klar denken, besser schlafen und bekam Appetit. Während dieser Zeit begleiteten mich die drei freiwilligen Mitbewohner, wovon einer selber der kalte Entzug in Brasilien durchmachte und aus Erfahrung berichten konnte, liebe- und verständnisvoll. Ich konnte immer mehr mithelfen, Sport treiben und wurde mir meines bisherigen Lebensstils bewusst. Es wurde mir klar, dass ich diese Chance nicht «vermasseln» durfte. Ungefähr alle zwei Monate hatte ich eine Krise. Ich sehnte mich nach meiner Familie, meinen Freunden und besonders nach meinen Kindern. Nach drei Monaten konnte ich meinen ersten Besuch empfangen. Meine beiden Brüder besuchten mich. Zum grösseren hatte ich immer ein gutes Verhältnis, während ich mit dem jüngeren Bruder seit ungefähr fünf Jahren kein Wort mehr sprach. Überglücklich schloss ich die beiden in die Arme. Eine schwierige Zeit war für mich während des Ramadans und zu dessen Abschluss. Ich konnte das Fest nicht mit meiner Familie verbringen oder sie anrufen. Schreiben wollte ich nicht. Verschiedene Aufgaben wie z.B. Tiere, Garten, Pilgerunterkunft strukturierten meinen Alltag. Aufgrund meines islamischen Glaubens konnte ich mit den spirituellen Momenten wenig anfangen. Ich sass der Gruppe bei und folgte teilweise den Gesprächen. Nach acht Monaten entdeckte ich meine grosse Freude am Nähen. Die alten Nähmaschinen wurden ausgepackt und ich konnte in «meinem» Nähatelier Taschen, Schürzen, etc. nähen. Leidenschaftlich verbrachte ich sogar einige Feierabende an der Maschine. Neues zu lernen weckte Freude und gab mir ein gesundes Selbstvertrauen zurück. Viel Freizeit verbrachte ich im Fitnessraum. Ich trainierte mir viel Muskelmassen während dieses Jahres an und steigerte meine Kondition von wenigen Minuten Spazieren auf viele Minuten Joggen. Nach einem Jahr konnte ich die Fazenda verlassen. Ich nahm den aufgegleisten Termin für die Abklärung meiner Fähigkeiten wahr, um den Führerausweis wieder zu erlangen. Ich bestand den ersten Test und muss nun zur praktischen Führerprüfung antreten. Ein weiterer langersehnter Wunsch geht hoffentlich bald in Erfüllung. Als ich auf den Strassen unterwegs war, traf ich den einen oder anderen Abhängigen von Früher. Ich erzählte ihnen meine Geschichte und wollte sie zum Ausstieg aus den Drogen motivieren. Leider geht es ihnen noch immer zu gut – obwohl sie eigentlich nichts haben. Ich werde aber die Fazenda weiterempfehlen und bin dankbar, habe ich dieses Jahr – trotz meines Alters – investiert und die Chance genutzt. Meine Familie war unglaublich stolz, mich so kräftig und gesund zu sehen.

* Geschichte eines 53-jährigen ehemaligen Rekuperanten

 

Unterstützen Sie die Fazenda da Esperança mit einem Dienst (Mithilfe als Freiwillige/r, Spender/in, etc.) und ermöglichen Sie weitere Rekuperationen (sich wieder gewinnen).

Förderverein Fazenda da Esperança CH, Klösterli, 9630 Wattwil
Konto: 90-2722-7        IBAN: CH80 8131 7000 0051 3788 2          BIC: RAIFCH22
Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg, 9630 Wattwil

Videobotschaft von Papst Franziskus

Wir haben eine tolle Nachricht für Euch:
Unsere Gründer Frei und Nelson durften am 01.04. Papst Franziskus treffen. Sie sprachen über die Fazenda und über Werke der Barmherzigkeit. Wir waren alle sehr gerührt, wie viel Zeit sich der Papst nahm. Am Ende machte er eine Videobotschaft für alle Jugendlichen der Fazenda:

Frei sagt über den Inhalt des Videos:
„Der Papst hat sich erst einmal ganz eins gemacht mit den Jugendlichem und hat gesagt: ‚Ihr seid wichtig für Gott und Gott liebt euch. Wir alle sind Sünder und wir alle machen Dinge falsch. Aber wie dieser Bibelmann, man muss wieder aufstehen und nicht liegen bleiben. Ihr müsst euch gegenseitig helfen. Wir sind oft schwach alleine.’ Er hat ihnen gesagt, dass Gott den Menschen an die Hand genommen und ihnen gesagt hat, steh auf. Er nimmt euch auch an die Hand und sagt euch immer wieder, steht auf, habt Mut, seid mutig. Ihr seid wichtig auch für Gott. Wenn ihr neue Menschen werdet, seid ihr für Gott unheimlich wichtig. Dann hat er gesagt, dass sie weiterdenken sollen, das Leben geht weiter. Und die Liebe, die sie in den Fazendas lernen können, können sie auch später noch weiterleben – auch nach dem Tod. Franziskus war so begeistert und man spürte jeden Einzelnen. Der Papst schaute so, als würde er durch die Kamera jeden Einzelnen anschauen und zeigte auch mit dem Finger ‚Genau du kannst das, du bist wichtig und Gott liebt dich und ihr müsst euch untereinander lieben.’ Es war wirklich schön.“