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Café da Esperança neu auch in Wattwil

Die Fazenda Haus Sabelsberg steigt ins Kaffee-Geschäft ein!

Freunde von der Fazenda Haus Sabelsberg betreiben die Agáta-Rösterei in Mannheim, die sich auf Specilty Coffee spezialisiert hat. Bei einem Besuch bei ihnen wurden sie angesteckt von der Begeisterung für wirklich guten Kaffee, und der Faszination des Röstens. Schnell entstand in Gesprächen der Traum, auch auf der Fazenda Haus Sabelsberg eine Rösterei einzurichten. In Boppard mit seinen vielen Cafés sollten sich ja Abnehmer für exzellenten Kaffee finden lassen! Außerdem wäre die Rösterei sicherlich ein interessantes Ziel für Touristen und andere Besucher, und nicht zuletzt ein großer Gewinn für das Fazenda Hofcafé! Das Rösten und Verpacken des Kaffees wäre eine gute Arbeit für die Jungs.

Um nicht gleich große Summen investieren zu müssen, und trotzdem ins Kaffee-Geschäft einsteigen zu können, entstand in vielen Gesprächen die Idee einer Zusammenarbeit mit Agáta: Die Fazenda Haus Sabelsberg lernen bei ihnen die Röstkunst, können ihre Maschinen mitbenutzen, und sogar für sie das Verpacken des Agáta-Kaffees als Auftragsarbeit übernehmen. So können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, und in Ruhe schauen, wie sich der Kaffee verkauft.

Seit wenigen Tagen wird der Café auch auf der Fazenda Wattwil im Hofladen angeboten.

Am 27. April 2017 war die Fazenda Haus Sabelsberg zum ersten Mal in Mannheim zum Rösten: Sie waren alle sehr aufgeregt! Stephan von Agáta hatte sehr schöne Etiketten für den Café da Esperança designet. Er stand an der Röstmaschine, in der bei jedem Röstvorgang bis zu 5kg Rohkaffee verarbeitet werden können. Dabei wird der Prozess jedes Mal individuell auf die Bohnen angepasst, um eine wirklich besondere Qualität zu erreichen. Ein äußerst spannender Vorgang!
Nach dem Rösten werden die Bohnen möglichst schnell runtergekühlt, dann noch von eventuellen Verschmutzungen durch Steine oder ähnliches gereinigt. Ein Teil des Kaffees wird dann noch gemahlen, ein Teil wird als ganze Bohnen verpackt.

Café da Esperança gibt es in zwei Röststufen, als Filterkaffee und als Espresso. Ein Kaffee für Genießer!

Quelle des Berichtes und einiger Bilder: Fazenda Haus Sabelsberg

Aus alt wird neu

Der Spieleraum im Pächterhaus, in welchem die Wohngemeinschaft lebt, wird rege genutzt. Aufgrund des ungeraden Bodens waren jedoch einige Spiele wie Tischfussball nicht sehr spannend. Der Raum wurde nun zusammen mit den Rekuperanten und unter fachlicher Leitung erneuert. Zugleich wurde der Boden isoliert, eine Tür angebracht, die alten Balken abgeschliffen und schliesslich wieder eingerichtet. Der Raum lässt sich sehen und ist nun ein attraktiver Aufenthaltsraum, in dem sich der Grundsatz Gemeinschaft gut leben lässt.

Fünf Fakten zu Zürichs Drogenpolitik

Ob Legalisierung oder nicht. Wir sind nach wie vor für alle da, die davon wegkommen wollen, Neustarten, und das Leben wieder selber bestimmen möchten. Die Rekuperation dauert ein Jahr und will genau das. Es bedeutet sich wieder gewinnen. Nur wer sich gewonnen hat, fühlt sich im eigenen Körper wohl, kann wieder klar denken und selbstbestimmt leben.

Ein Bericht der NZZ Neue Zürcher Zeitung greift das Thema rund um die Zürcher Drogenpolitik auf.

zum Bericht: https://www.nzz.ch/zuerich/fuenf-fakten-zu-zuerichs-drogenpolitik-ld.1322166

4’074 Tonnen Lebensmittel verteilt

Seit Beginn dürfen wir von den Lieferungen der Schweizer Tafel profitieren. Immer donnerstags fährt das weisse Fahrzeug auf den Platz und gibt die überschüssigen Lebensmittel wie Salate, Früchte, Gemüse, Joghurts, etc. ab. Unsere Jungs stellen mit den erhaltenen Produkten einen Menuplan für die kommende Woche zusammen. Ein Grossteil des Menuplans kann mit der Lieferung abgedeckt werden. Für die Dienste der Schweizer Tafel sind wir enorm dankbar.

Die Zahlen in der veröffentlichten tafelpost bestätigen, dass immer noch viel zu viele Lebensmittel in bester Qualität weggeworfen werden, lediglich weil das Ablaufdatum erreicht wurde. Die Schweizer Tafel belieferte im 2016 gut 500 Institutionen mit den Lebensmitteln von 602 Spendern. Insgesamt wurden 4’074 Tonnen einwandfreie Lebensmittel gratis verteilt.

Die ganze tafelpost gibt’s hier: http://schweizertafel.ch/de/publikationen/tafelpost.html

Holundersaft und Schutzengel im Hofladen

Neu im Hofladen:
reiner Holundersaft, ungezuckert, hergestellt auf der Fazenda Riewend (DE). Preis: Fr. 8.- / 7 dl, nur solange Vorrat.

Wiederverfügbar:
Schutzengel mit Magnet. Die selbstklebende Platte im Auto montieren und Parkzettel unter den magnetischen Füssen des Schutzengels befestigen. Super praktisch! Preis: Fr. 8.- / Stück.

 

Viele weitere Produkte finden Sie im Hofladen! Dieser hat beinahe immer geöffnet. Schauen Sie ungeniert vorbei 🙂

Br. Klaus-Theater in der Klosterkirche

Seit Wochen laufen die Proben für das Theater der Familie von Flüe – Dorothee & Niklaus, das in der ganzen Region aufgeführt wird. Wir freuen uns, dass auch unsere Klosterkirche ein Aufführungsort ist. Gerne empfangen wir Sie um 18:00 Uhr zu einer kleinen Verpflegung im Kloster und um 19:30 Uhr in der Klosterkirche.

NEU: Unsere Produkte direkt an der Strasse

Während der Kürbiszeit steht unterhalb des Klosters ein Kürbiswagen der Familie Bockhorn. Wir durften auch unsere Produkte ausstellen und haben ein Fenster mit auserlesenen Produkten zusammengestellt. Herzlichen Dank an www.bockhorn.ch für die Zusammenarbeit!

Besuchen Sie auch unseren Hofladen. Dort finden Sie noch eine viel grössere Auswahl an Produkten! Dieser hat fast immer geöffnet!

Unser Produktefenster

Einstimmig mehrstimmig

Die «Nonnengesänge», welche am Wochenende vom 26. und 27. August im Kloster St.Maria der Engel aufgeführt wurden, erfreuten ein zahlreiches Publikum.

Rund 25 Frauen aus Solothurn und aus Wattwil und der Umgebung erfreuten mit glanzvollen Aufführungen der «Nonnengesänge» die zahlreichen Gäste am Samstagabend und am Sonntagvormittag. Die Sängerinnen profilierten sich unter Leitung von Rolf Bischof, der in Wattwil aufwuchs und im Toggenburg seine Kindheit erlebte. In zahlreichen Proben hatte Rolf Bischof seinen Ad-hoc-Chor sehr gut auf dieses Wochenende und auf die Aufführungen in Wattwil vorbereitet. Die «Nonnengesänge» wurden teils einstimmig und mehrstimmig a cappella vorgetragen. Im Kloster Namen Jesu in Solothurn wurde das ganze Programm ebenfalls aufgeführt.
Aus der Geschichte des Klosters

Zwischen den 14 festlich auf­geführten Werken las Margot Pfluger aus der Geschichte des Klosters Pfanneregg, das am 16. Juni 1620 durch einen Brand vollständig zerstört wurde. Der Wiederaufbau des Klosters St.Maria der Engel erfolgte später in der Wenkenrüti, am heutigen Platz. Im besonderen Mittelpunkt stand eine Frau aus Solothurn, Maria Magdalena Buri, die später als Frau Mutter in Wattwil gelebt und gewirkt hatte. Mit grossem Applaus wurden die sehr gelungenen Vorträge der Sängerinnen verdankt.

Foto & Bericht: Thomas Rüegg (redaktion@toggenburgmedien.ch)

Sind die Schwestern zurück?

Im Kloster Wattwil erklingen wieder Nonnengesänge. Unter der Leitung des in Wattwil aufgewachsenen Rolf Bischof entstand das Frauenchorprojekt. Rolf Bischof hat die Geschichte der Klöster Maria der Engel Wattwil und Namen Jesu Solothurn mit Musik aus der jeweiligen Zeitepoche als Gesamtwerk zusammengefügt. Die Nonnengesänge erklingen a capella, mit Sängerinnen aus Wattwil und Solothurn.

Heute wird im Schwesternchor geprobt. Wir sind auf die Aufführungen gespannt!

Die Konzerte sind am:
Sonntag, 20. August in Solothurn
Samstag, 26. August, 17:00 Uhr im Kloster Wattwil
Sonntag, 27. August, 11:00 Uhr im Kloster Wattwil

Eintritt frei – Kollekte.

Mehr Infos im Flyer.

Kurzinterview mit Life Channel

Kirche & Gesellschaft: Vom Kloster zum Hof der Hoffnung
24. Jun 2017
Vor fünf Jahren zog die Lebensgemeinschaft «Fazenda da Esperança» (Höfe der Hoffnung) ins Kloster Wattwil. Die Fazenda ist eine weltweite Gruppe von Gemeinschaften, welche 1983 in Brasilien durch engagierte Mitglieder einer katholischen Kirchgemeinde entstand.

Von Beginn weg war ihr Ziel, dass Menschen mit einer Drogen- oder Alkoholsucht frei werden und ihr Leben wieder in den Griff bekommen. In den fünf Jahren sind einige Höhe- und Tiefpunkte durchlebt worden.

Im Beitrag zu hören sind Cornel Huber (Betriebsleiter der Fazenda Wattwil) und Jürg Niggli (Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe St. Gallen).

NEU: Taschen aus Werbeblache

Aus einer alten Werbeblache des Stadttheaters St. Gallen wurden farbenfrohe Taschen genäht. Die Taschen bestehen aus luftdurchlässigem, wetterfestem Material. Sie werden für einen Preis von Fr. 38.00 in unserem Hofladen angeboten. Jede Tasche ist ein absolutes Unikat.

Mit dem Kauf einer Tasche unterstützen Sie die Männer auf dem Weg ihrer Rekuperation!

Gleich 2x in den Medien

„Waren Sie schon einmal in einer Fazenda da Esperança?“ und „Gehen, bis die Füsse brennen“ lauten die beiden Artikel. Die Zeitschrift „Neue Stadt“ der Fokolarbewegung stellt die Fazenda kurz und bündig mit mehreren Bildern vor. Und „Ostschweiz am Sonntag“ berichtet über den Jakobsweg. Auch wir werden als Unterkunft auf der 2. Etappe vorgestellt. Sie können die Beiträge als PDF herunterladen. Vielen Dank den Redaktionen!

Gehen, bis die Füsse brennen – Ostschweiz am Sonntag, 7. Mai 2017 (PDF)
Waren Sie schon in einer Fazenda da Esperança? – Neue Stadt, Mai/Juni 2017 (PDF)

Europa-Tour der Fazenda Sommerschule

2017.04.26_Sommerschule
Vor einigen Tagen startete das Projekt der internationalen Sommerschule in Rom. Auch ein Mitglied aus unserer Fazenda in Wattwil darf an der Reise teilnehmen, welche unter dem Motto „Every Life has Hope!“ – Jedes Leben hat Hoffnung statt findet. Die rund 60 Jugendlichen und Erwachsene aus aller Welt reisen durch ganz Europa um von der Hoffnung zu erzählen, welche sie durch die Fazenda da Esperança erfahren haben. Die meisten von ihnen kamen als von der Gesellschaft aufgegebene Drogenabhängige auf die Fazenda. Durch ein Leben in Gemeinschaft, Arbeit und Spiritualität haben sie ihr Leben zurückgewonnen.
Die Fazenda da Esperança soll dadurch als sozialer und kirchlicher Dienst in Europa noch bekannter werden. Gleichzeitig werden die jungen Menschen in diesen drei intensiven Monaten in Gemeinschaft ihrer Berufung nachspüren. Die Internationale Missionsschule begann am 19. April mit der Ankunft in Rom beginnen, ein Treffen mit dem Papst war vorgesehen. Danach wird es Einkehrtage in Assisi und in Loppiano geben. Dann wird die Schule ihre Mission in der Schweiz (3.-15. Mai), Frankreich, Deutschland und Polen fortsetzen und schließlich am 17. Juli wieder in Italien enden. Die Gründer der Fazenda werden die Gruppe begleiten.
Rund um alle Fazendas wird es die Möglichkeit zur Begegnung geben. In Kleingruppen werden die jungen Erwachsenen in Schulen, Kirchgemeinden, Krankenhäuser und Gefängnisse kommen. Auf jeder Fazenda wird das diesjährige Hoffest – bei uns in Wattwil am Sonntag, 14. Mai – zusammen mit der Missionsschule gefeiert.
Die Fazenda Haus Sabelsberg schreibt regelmässige Blogbeiträge über die Reise. Bitte schaut hin und wieder auf ihrer Webseite rein:
https://sabelsberg.wordpress.com

(Bild: Fazenda Haus Sabelsberg)