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FazendaPost zur Adventszeit

Geschätzte Leserinnen und Leser

«Ein langer, kalter Winter». So lautete die Überschrift unserer Frühlings-Post. Es mag phantasielos erscheinen, wenn wir über diese Herbst-Post einen ähnlichen Titel setzen. Doch was uns die vergangenen Monate bescherten, übertraf nicht nur in meteorologischer Hinsicht alles bisher Erlebte:

Ein an Früchten reicher Sommer

Über Wochen hinweg Beeren in Hülle und Fülle. Der uralte Kirschbaum im Klostergarten übervoll behangen mit süssen Kirschen. Man brauchte beim Vorbeigehen fast nur den Mund zu öffnen, um sich die die verlockenden Früchte einzuverleiben. Was wir nicht gleich frisch zu verzehren vermochten, ruht nun als Wintervorrat in der Kühltruhe oder wurde in der Küche zu Konfi verarbeitet. So können wir der Anfrage einer Institution gerecht werden, welche bei uns 130 Konfigläser – ergänzt durch Dörrobstsäckli – bestellt hat. Viele Produkte sind im Hofladen bereit für die Kundschaft.

Der fruchtbare Sommer hat uns somit über Monate hinweg ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm bereitet. Die Apfelhurden im Keller sind mit Kartoffeln und Äpfeln gefüllt und über 2’000 Liter feiner, biologischer Süssmost – pasteurisiert und abgefüllt in 5L-/10L-Bags – warten auf Abnehmer.

Uns freut natürlich jeder Franken, den wir mit unseren eigenen Händen erarbeiten können. Gleichermassen freuen uns die «Spenden», die uns in verschieden grossen Beträgen zugeflossen sind: «Früchte der Liebe». Ohne diese «Hilfe von Oben» und ohne die Unterstützung vieler freiwilliger HelferInnen könnten wir nicht existieren.

Und was sonst noch reift und gereift ist

Damit meinen wir nicht die vielen Baumnüsse, Kürbisse etc.

Gemeint sind vielmehr die Menschen. Sie sind ja das Herz der Fazenda. Nicht nur jene, die hier über längere Zeit in Gemeinschaft leben und arbeiten, sondern auch jene, die kurzzeitig mit uns in Kontakt kommen. Mit Freude dürfen wir feststellen, wie sie sich wohlfühlen, innerlich auftanken und meist mit frohen Gesichtern wieder weitergehen.

Unsere Hausgemeinschaft vergrössert und verringert sich periodisch. Zur Zeit umfasst sie sechs Personen, von denen drei ihr Jahr der ‘Rekuperation’ begonnen haben. Es ist ein Prozess der Heilung und Reifung mit den drei typischen Phasen von «getragen werden», «stehen» und «mittragen».

Festliche Momente

Es ist immer ein freudiges Ereingnis, wenn wir einem, der seine zwölf Monate vollendet hat, das «Diplom» überreichen dürfen. Dieses schenkt ihm das Gastrecht auf allen 140 Fazendas weltweit. Grund zur Freude ist aber dieser konkrete Mensch, der psychisch und körperlich neue Kraft gewonnen hat und nun mit gestärkter Hoffnung wieder in die Berufswelt, in eine Ausbildung und allenfalls ins Familienleben eintritt. Im Juni war es K.M., der strahlend sein Diplom entgegennahm. Wenn er das Erfolgsgeheimnis seiner Gesundung weiter pflegt, wird die Fazendaerfahrung vielfache Frucht bringen und ihm und seiner Umgebung zugute kommen.

Im vergangenen Mai war es ein ‘Ehemaliger’, der ein Jahr nach seiner Rekuperation mit seiner Verlobten heiratete. Am liebsten hätten die Beiden sich in unserer schönen Klosterkirche das Jawort geschenkt. Doch diese war für die grosse Zahl der zu erwartenden Gäste zu klein. So entschied sich das Paar, wenigsten das Hochzeitsfest nach der Trauung im grossen Klostergarten zu veranstalten. Zusammen mit unseren Leuten wurde ein grosses Zelt im Rasenfeld errichtet. Viele, nicht zuletzt die strahlende Sonne, trugen dazu bei, dass der Tag eine einzigartige Schönheit bekam und die Freude des Brautpaares alle erfasste.

Dass der Hochzeit eine Woche später gleich unser jährliches Hoffest folgte, war schon eine echte Herausforderung für unsere Fazendafamilie. Wiederum strömten von Nah und Fern weit über hundert interessierter Leute zusammen. Für die Kinder war natürlich das ‘Gumpischloss’ die Hauptattraktion nebst unseren Kleintiergehegen. Die Erwachsenen nahmen scharenweise an den Führungen teil. Freiwillige HelferInnen brachten uns die Zutaten zum Grillgut, sowie feine Dessertsachen und unterstützten uns beim Aufräumen.

Gastgeber und Gäste zugleich

Wir selber waren in den vergangenen Monaten nicht nur Gastgeber für Feste Feiernde, für Jugendgruppen, für Besucher unseres sonntägliches Hofcafé und für sehr viele Jakobspilger. Wir durften selber auch Gäste sein. Mit unserem polnischen Rekuperanten verbrachten wir nach Ostern eine Woche in Nyssa, Polen, wo wir uns an der Vorbereitung zur Einweihung der dortigen Fazenda beteiligten. Unvergessliche, erlebnisreiche Tage!

Jährlich versammeln sich zum Franziskusfest anfangs Oktober die BewohnerInnen aller 15 europäischen Fazendas in der ‘Mutter-Fazenda’ Gut Neuhof bei Berlin. Diese hat sich seit der Gründung vor 20 Jahren aus einer heruntergekommenen, im Schutt liegenden Kolchose zu einer wunderschönen Anlage entwickelt. Es war überwältigend zu erleben, wie aus dem damaligen ‘kleinen Samenkorn’ eine grosse, lebensfrohe Gemeinschaft geworden ist, ein starkes Zeugnis der Hoffnung.

Personelles

In der Fazenda liegen personelle Veränderungen in der Natur der Sache, was von allen eine grosse Flexiblität erfordert. Abgesehen von jenen, welche ihre Rekuperation abschliessen und jenen, die sie neu beginnen, gibt es auch Veränderungen auf der Ebene der Mitarbeitenden.

So ist Hilario, unser Padrinho, anfangs Oktober nach Brasilien zurückberufen worden. Seine mitleitende Präsenz auf der Fazenda hat nicht nur das Gemeinschaftsleben geprägt, sondern auch das Erscheinungsbild des Kloster im Innen- und Aussenbereich. Hilario verfügte über einen besonderen Sinn für die Harmonie, angefangen bei den blühenden Topfpflanzen bis hin zur Tischdekoration.

Thomas Huber hat sich während fast vier Jahren mit grosser Zuverlässigkeit, Umsicht und Fachkenntnis um die vielen administativen Angelegenheiten gekümmert. Er verhandelte für die Rekuperanten mit Amtsstellen, Versicherungen und dergleichen. Die Gestaltung der FazendaPost lag in seiner Hand.

Anfangs November hat Thomas Huber, wie schon angekündigt, seinen neuen Arbeitsplatz in einem Treuhandbüro angetreten.

Thomas Strahm – ausgestattet mit kaufmännischer Erfahrung und eingeführt durch Thomas Huber – hat nun die Nachfolge in der Administration antreten.

Bekanntlich ist die Klosteranlage Eigentum einer kirchlichen Stiftung. Seit Beginn hat Fridolin Eisenring, ehemals Bischöflicher Kanzler, den Stiftungsrat ehrenamtlich präsidiert. Ihm verdankt die Fazenda eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und freundschaftliche Unterstützung in Rat und Tat. Wir danken ihm von Herzen!

Fridolin Eisenring hat im Frühjahr sein Mandat an Markus Haag, ehemals Gemeindepräsident in Wattwil weitergegeben. Mit spürbarer Motivation und Kompetenz hat dieser das Präsidium des Stiftungsrates übernommen. Er hat auch eine Homepage ins Leben gerufen, welche die Geschichte und das Gesicht der Klosteranlage bekannt macht. Die Homepage soll demnächst zugänglich gemacht werden.

Unterhalt der Klosteranlage – Erneuerung der Menschen

«Oh, ist das wunderschön hier!» «So einladend und so ursprünglich!» Solche und ähnliche Bemerkungen bekommen wir oft von Ankommenden zu hören.

Ja, es stimmt. Wir setzen viel daran, dass die bald 400 Jahre alte Klosteranlage nicht verkommt, sondern weiterhin erhalten bleibt und mit ihrer Einfachheit, Harmonie und Schönheit weiterhin Frieden und Wohlbefinden vermittelt.

Dieses Ziel bringt allerdings auch eine Menge Arbeit und einen erheblichen Kostenaufwand mit sich, für welchen wir auf Zweck bestimmte Spenden angewiesen sind. Unsere Leute sind stolz, wenn sie das Resultat ihres Einsatzes sehen: restaurierte Tore und Fensterläden, gestrichene Mauer- und Holzwände, gepflegte Rasen- und Pflanzflächen, tierfreundliche Gehege für Hühner, Enten, Kaninchen, usw.

Während andere Institutionen vielfach mit hohen Personalkosten therapeutische Beschäftigungsprogramme für ihre Klienten anbieten müssen, bietet uns die weitläufige Anlage sozusagen auf ‘natürlichem’ Wege ein abwechslungsreiches Sortiment von Arbeiten an. Und es liegt in dieser Richtung noch viel Arbeit vor uns.

Ja, man kann sich freuen über das gepflegte ‘Outfit’ der Gebäude und Flächen. Noch schöner ist jedoch die allmähliche Gesundung der Menschen, die hier in der ‘Fazenda da Esperança’ leben und durch das gemeinsam gelebte ‘Wort’ wieder Lebensfreude und Hoffnung gewinnen. Von der Sucht weg, auf die echte Erfüllung der menschlichen Sehn-Sucht zu! Das ist unser Weg und unser Ziel.

Wer allerdings meint, in der Fazenda laufe stes alles so friedlich und harmonisch ab, täuscht sich. Im Gegenteil. Hier dürfen Spannungen und Krisen zum Vorschein kommen. Es gilt sie zu integrieren, durch sie in der Liebe zu wachsen, zu reifen, statt vor ihnen zu fliehen oder ihnen aus dem Weg zu gehen.

Blick vorwärts

Auch wenn wir uns gegenseitig immer wieder ermuntern, gut im gegenwärtigen Augenblick, im JETZT, zu leben, gilt es doch gleichzeitig zu planen und vorauszuschauen.

Die Agenda 2019 beginnt sich bereits zu füllen. Fest steht u.a. das nächstjährige Hoffest, das wir auf Sonntag, den 12. Mai 2019, angesetzt haben. Vielleicht sind Sie dabei! Das würde uns sehr freuen!

Dazu kommen Weekends, Familien- und Vereinsfeiern, Betriebsausflüge, Exerzitien und viel Unvorhersehbares.

Erneut ein grosses DANKE

Zwar bemühen wir uns, durch unsere Arbeit und durch einen bescheidenen Lebensstil finanziell über die Runden zu kommen. Doch reicht das realistischerweise längst nicht, um alle anfallenden Kosten zu zahlen. Von der öffentlichen Hand fliessen uns keine Geldmittel zu. Wie schaffen wir es trotzdem? – Durch Ihre Hilfe, durch die Vielen, die uns mit Rat und Tat, materiell und geistlich unterstützen. Wir sind dafür zutiefst dankbar, Ihnen und auch dem himmlischen Vater gegenüber, als dessen liebende Vorsehung wir jede Spende und Hilfe betrachten.
In unseren Gebeten bitten wir Gott, alle, die uns auf irgendeine Weise beistehen, zu segnen und im Guten zu bestärken.

Alle Spenden und der Mitgliederbeitrag – an der Vereinsversammlung wurden für 2018 Fr. 50.- festgelegt – zu Gunsten des Fördervereins, können in der ganzen Schweiz als freiwillige Zuwendungen von den Steuern abgezogen werden. Für alle einbezahlten Beträge stellen wir Ihnen jeweils eine Spendenbestätigung zu.

  • Ein normales Kopfkissen oder ein Paar Schneeschuhe übrig? Wir können’s brauchen!

Mitglieder- und Spendenkonto:

Förderverein Fazenda da Esperança CH, Klösterli, 9630 Wattwil
Konto: 90-2722-7 IBAN: CH80 8131 7000 0051 3788 2 BIC: RAIFCH22
Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg, 9630 Wattwil

Pater Hans erhält Friedenspreis

Am Sonntag (11.11.2018) erhielt Pater Hans Stapel, der Gründer der Fazenda da Esperança, als Auszeichnung die „goldene Friedenstaube“. Sie ist ein Zeichen der Anerkennung für seine geleistete Arbeit für Menschen, welche in einer Sucht gefangen sind, gefährdete Minderjährige, HIV-Infizierte und andere. Die Preisverleihung fand während der Feier des 30-jährigen Bestehens der ersten Frauenfazenda im Zentrum in Guaratingueta (Brasilien) statt.

Anfang Oktober bekam Pater Hans bezüglich der Auszeichnung einen Brief von Pater Marcelino Pungulimue von der Erzdiözese in Angola. Pater Marcelino selbst hatte  im Juni 2017 für seine geleistete Arbeit diese Auszeichnung erhielt. Er war Direktor des „Hauses der Jugend“ und kümmerte sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Da es sich bei der „goldenen Friedenstaube“ um eine Wanderauszeichnung handelt, wird immer wieder eine neue Person bzw. Institution gewählt.

„Als ich die Nachricht erhielt“, erzählt Pater Hans, „wusste ich nicht, um was für eine Auszeichnung es sich da handelt. Als ich im Internet nachforschte und sah, welche Personen diesen Preis bereits erhalten hatten, dachte ich, Pater Marcelino habe sich bestimmt geirrt. Ich fand, dass andere Personen diese Anerkennung eher verdienen würden.“ Nach einem Gebet zu Gott sagte er: „Dieser Preis ist nicht für mich, sondern für den Frieden, den wir alle in die Welt tragen.“ Weiter meinte Pater Hans, es sei sehr schön, die Liebe von Pater Marcelino für Brasilien und für das Werk der Fazenda da Esperança zu spüren.

Bei der Ehrungs-Zeremonie sprach Pater Marcelino davon, dass er Pater Hans die Verantwortung wie einen Pass zuspiele, handele es sich doch dabei um die zweithöchste internationale Auszeichnung im Bereich der Menschenrechte. Er fügte an: „Ich fühle mich sehr geehrt, heute diese Taube an Pater Hans zu übergeben, an einem Tag, an welchem wir auch den 30. Jahrestag der ersten Frauenfazenda feiern und zugleich 43 Jahre der Unabhängigkeit Angolas.“
Pater Hans meinte im Anschluss: „Sie alle verdienen diese Auszeichnung, dieses Symbol des Friedens, durch welchen wir uns weiterhin gedrängt fühlen Friedensboten zu sein.“

Die „Goldene Taube“ wird an Personen und Organisationen verliehen, die durch ihr Handeln den Wunsch und die Suche nach Frieden und Ruhe ausdrücken. Dieser Friedenspreis wurde im Jahr 2008 vom deutschen Künstler Richard Hillinger anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschaffen und wird international als wanderndes Symbol des Friedens anerkannt.Bemerkenswert sind die Gewinner in der Vergangenheit: u.a. Amnesty International, Greenpeace, Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Papst Benedikt XVI.

Neugestaltung Produktepräsentation

Vor unserem Refektorium wurde die Präsentation unserer Produkte von den verschiedensten Fazendas weltweit neu gestaltet. Die Fensternische ist auf die Pilger zugeschnitten. Das Holzgestell bietet eine kleine Vorschau auf die Produkte in unserem Hofladen. Auch der Hofladen selbst wird neu gestaltet und demnächst hier vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

naturtrüb oder geklärt?

So lautet unsere Frage, wenn Sie nach dem frischen Süssmost fragen. Denn in den vergangenen Wochen haben wir mehrere hundert Kilo Äpfeln und einige Birnen gesammelt und gepresst. Dies war eine wichtige, tägliche Arbeit für unsere Rekuperanten. Der Saft wurde pasteurisiert,  teilweise geklärt und in 5 bzw. 10 Liter-Boxen abgefüllt. Nun kann der fruchtige, gesunde, vitaminreiche Saft in unserem Hofladen gekauft werden. Herzlich willkommen!

Reduzierter Betrieb

Infolge reduzierten Betriebes ist die Pilgerherberge und das Hofcafé vom
1. bis 8. Oktober geschlossen.

Die Klosterkirche steht wie gewohnt offen.

Für Pilger bieten sich folgende Alternativen an:

In Wattwil

  • Annette Galati und Daniel Raillard, Näppis-Ueli-Strasse 16 ,
    +41 71 988 28 61 (nur mit Anmeldung, ohne Preisvorgabe)
  • Erika und Andreas Meyer, Lärchenrain 11
    +41 71 988 32 31 (nur mit Anmeldung, Preis ca. 25.-, mit Frühstück)
  • Stark, Schlafen im Stroh / B&B Büelenhof, Laad,
    +41 71 988 78 75 (nur mit Anmeldung, Preis: ca. 25.-, mit Frühstück)

Wir bedauern, Ihnen diese Woche die Tore nicht öffnen zu können, danken aber für Ihren Besuch und freuen uns, wenn Sie doch nochmal vorbeischauen. Am Sonntag, 14. Oktober, ist das Hofcafé wieder normal geöffnet.

In sehr dringenden Fällen erreichen Sie uns telefonisch: 071 985 04 50

Wir wünschen eine gesegnete Reise…

Das Fazenda-Team

Neu: Feuerzapfen aus dem Klösterli

Bild der Feuerzapfen
10 Feuerzapfen pro Papiertasche.

Als die Schwestern 2010 das Kloster verlassen mussten, haben sie Vieles zurückgelassen. Unter anderem auch ganz viel Wachs. Hinten im Klostergarten stehen einige Tannen, die hin und wieder einige Zapfen fallen lassen. Diese Gelegenheit kombinierten wir, wickelten ein Stück Juten herum und gaben einen Docht dazu. Das entstandene Produkt, die Feuerzapfen, wurden von den Rekuperanten selbstständig hergestellt. Sie dienen zum Anfeuern von beaufsichtigten Feuern. Die Feuerzapfen sind à 10 Stück in einer Papiertüte verpackt und eigenen sich auch bestens als Geschenkt, denn ein Hingucker sind sie auf jeden Fall. 

Die Feuerzapfen sind neu im Hofladen gegen einen Preis von CHF 5.- erhältlich. Mit dem Kauf unterstützen Sie die Männer auf dem Weg der Rekuperation in ein neues Leben. Sie schenken also Hoffnung!

Yes4Jesus mit den Bibelgruppen Immanuel

Generationentag – ALLE sollen dabei sein – Familien – Kinder – Jugendliche – Erwachsene. Die Bibelgruppen Immanuel laden im Klösterli zum Generationentag ein. Miteinander wollen wir einen Tag der Gemeinschaft erleben und geniessen, einander besser kennenlernen und uns aneinander freuen.

Lobpreis / Workshops / Mittagessen / Eucharistiefeier, Sonntag, 26. Augusst 2018, ab 10.00 – 16.00 Uhr, Kloster St. Maria der Engel / Fazenda da Esperança, Wattwil.

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende.

Ein attraktives Programm erwartet euch:

• Kreativspiele im Park – d.h. «Büchsenschiessen», Sack «gumpen», Stafette und weitere…. 
• Familienparcours mit 7 Posten – eine Überraschungs-CD gehört dem Gewinner/der Gewinnerin 
• «Familienplatz am Bach» – Landart mit Naturmaterialien vom Bach, Wasser stauen und Steintürme bauen 
• Klosterführung 
• Stille 
• Rückblick vom KiTeBi-Sommerlager – Film 
• Kugellager – Generationenaustausch 
• Kleinkinder-Singen – Eltern mit Kindern bis 4 Jahren 
• «Stimme Gottes hören» – Einführungsworkshop 
• Zeugnisse von Rekuperanten 
• Kinderbetreuung auf dem Spielplatz von 13:15 – 14:30 Uhr 
• Feines Mittagessen und Dessertbuffet aus der Klosterküche

Lobpreis und der Abschlussgottesdienst gehören selbstverständlich dazu!

Anmeldung für das Mittagessen obligatorisch, bis spätestens 11. August 2018 (weiterhin möglich) an das Sekretariat BI 071 910 04 26 oder info(at)bibelgruppen-immanuel.ch

Mehr Infos auf www.bibelgruppen-immanuel.ch

«Es war mein Ziel, nicht mehr aufzuwachen»

Interview zwischen Radio Gloria und der Fazenda da Esperança im Kloster Wattwil, vertreten durch Pfr. Cornel Huber und Thomas S.. Es wird vom Alltag, der Hoffnung, der Arbeit, dem Gebet berichtet. Thomas S. erzählt, wie er selbst zu übermässigem Alkoholkonsum griff und keinen Ausweg mehr sah. „Es wäre mir egal gewesen, nicht mehr aufzuwachen. Es wäre sogar mein Ziel gewesen.“ In der Fazenda da Esperança konnte er seinen ganzen Rucksack ablegen und fand zur Ruhe. Die tägliche Betrachtung des Evangeliums und das Wort daraus gab ihm einen Leitfaden für den Tag. Hören Sie selbst die bewegenden Worte…

junge Laufenten

Unsere Laufentenlady hat in den vergangenen Wochen wieder viel Wärme abgegeben und die gelegten Eier ausgebrütet. In der vergangenen Woche 29/2018 sind schliesslich 12 winzig kleine Entenbabys geschlüpft. Bereits jetzt sind sie im ganzen Klostergarten unterwegs und jagen Schnecken oder geniessen ein Bad in unserem Teich. Die Kleinen können ab sofort gratis abgeholt werden. Wer eine Spende hinterlassen möchte, ist dazu natürlich herzlich eingeladen. In 3-6 Monaten sind dann auch die Geschlechter sichtbar. Jetzt reservieren per E-Mail an wattwil@fazenda.ch!!

Friedliche Feststimmung im Klösterli

Bei herrlichem Sommerwetter durfte die Fazenda da Esperança am Sonntag, dem 3. Juni, ihr sechstes Hoffest im Klösterli Wattwil feiern. Das Fest startete um 10 Uhr mit der Möglichkeit zur Teilnahme an einer sonntäglichen Eucharistiefeier in der Klosterkirche. Anschliessend wurde der Grill eingeheizt und das bunte Salatbuffet eröffnet. Während des Tages bestand die Möglichkeit in die historische Geschichte des 400-jährigen Klosters einzutauchen und sich durch die verschiedenen Räume führen zu lassen. Im Schwesternchor erzählte der Hofleiter sowie ein ehemaliger Rekuperant (ein Therapieteilnehmer; auf Deutsch „sich wieder gewinnen“) berührend aus dem Alltag und dem Leben der Fazenda da Esperança. Wer sich nach einem Kaffee oder etwas Süssem sehnte, wurde bestimmt am reichhaltigen Dessertbuffet satt. Auch die Kinder wurden zum Verweilen eingeladen. Eine Hüpfburg, ein Zeichnungstisch, verschiedene Spiele, der Spielplatz aber auch die Wiese im Klostergarten beschäftigten die Kinder den ganzen Tag. Im Innenhof des über Wattwil thronenden Klösterli’s herrschte eine friedliche und fröhliche Stimmung. Wir danken den rund 250 Besuchern für ihr Kommen und Interesse an unserem Wirken. Wer nicht mitfeiern konnte oder sich vom franziskanischen Geist anstecken lies, ist immer sonntags zwischen 15 und 17 Uhr herzlich willkommen im Hofcafé.

Hoffest 2018

Fazenda feiert 6 Jahre

Am Sonntag, 3. Juni, feiern wir unser 6. Hoffest im Kloster Wattwil. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Während wir in den vergangenen Jahren das Hoffest mit einem Gottesdienst beschlossen, ist dieser heuer auf den Vormittag angesetzt. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, um 10 Uhr an unserer sonntäglichen Eucharistiefeier teilzunehmen. Während sie anschliessend bei einem kleinen Apéro verweilen können, stellen wir unterdessen die Buffets bereit und heizen den Grill ein. Unsere ‘Festwirtschaft’ steht den ganzen Tag offen. Sie können sich mit einem Fitnessteller verköstigen und für das süsse Wohl ist am Dessertbüffet gesorgt. Sie haben die Möglichkeit an einer Führung durch das Kloster teilzunehmen oder auch an den Programmpunkten ‚Aus unserm Leben‘ mehr über das Charisma der mittlerweile 133 Fazenda’s weltweit und deren Wirken zu erfahren. Tauchen Sie ein in die grosse Gemeinschaft, die Familie der Hoffnung. Das bunte Programm wird sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien eine schöne Bereicherung sein. Für die Kinder ist eine entsprechende Ecke eingerichtet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ablauf & Angebote:
10:00 Gelegenheit zur Eucharistiefeier. Anschliessend kleiner Apéro
11:00 Verpflegungsbeginn. Fleisch ab Grill, Salat- und Dessertbuffet
12:30 Führung durch das 400-jährige Kloster
13:30 ‘Aus unserm Leben’
14:30 Führung durch das 400-jährige Kloster
15:00 Führung durch das 400-jährige Kloster
15:00 ‘Aus unserm Leben’
16:30 Beginn der Aufräumarbeiten

FazendaPost Mai 2018

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Geschätzte Leserinnen und Leser

Es freut uns, dass Sie sich für unsere ‚Fazenda da Esperança‘ interessieren und unseren Rundbrief lesen. Diesmal möchten wir Ihnen einfach etwas aus unserem Alltag berichten.

Ein langer, kalter Winter
Es gab immer wieder viel Schnee im weitläufigen Klosterbereich zu räumen. Die steile, oftmals vereiste Zufahrtsstrasse musste geräumt, gekiest oder gesalzen werden. Doch die frische Winterluft tat gut und die Muskeln wurden durch diese Umstände auch ausserhalb unseres Fitnessraumes trainiert. Wenn es um die Räumung der grossen Plätze ging, waren wir allerdings sehr froh um die Schneeschleuder, die wir im Herbst angeschafft hatten.

Jeden Morgen beheizte einer von uns den riesigen, vierhundert Jahre alten Kachelofen im Refektorium, sodass wir bei den Mahlzeiten im Klosterspeisesaal eine wohlige Wärme geniessen konnten.

Ein anderer hatte täglich die Holzheizung im sog. Pachthaus, wo wir wohnen, zu bestücken.

Dies wiederum erforderte tagelange Einsätze zur Bereitstellung des Brennholzes, welches uns aus dem Klosterwald zur Verfügung gestellt wird. Im Januar wurden grosse Ladungen von frisch gefällten Holzstämmen herbeigeführt. Diese haben wir in den vergangenen Wochen zugesägt, gespalten und in langen Stapeln aufgeschichtet. An der Luft und an der Sonne sollen sie dort während zwei Jahren lagern und trocknen. Auch für diese Arbeit dienen uns zwei Anschaffungen: eine Fräse und eine gute Spaltmaschine.

Die Ergebnisse ihres Einsatzes zu sehen und zu spüren, tut den Arbeitenden gut. Es bewirkt nicht nur einen gesunden Schlaf, sondern dient auch der ‘Rekuperation’, d.h. der Rückgewinnung der körperlichen und seelischen Gesundheit. Und es mindert zudem unsere Energiekosten! Denn die Rechnungen, welche wir für die Gas- und Pelletheizung im Kirchen- und Klostertrakt bezahlen müssen, fallen sehr hoch aus.

Natürlich waren wir während der Winterzeit auch auf Beschäftigungen ‘unter Dach’ angewiesen. Eine ganze Serie von verwitterten Fensterläden konnten wir im geheizten Werkstattraum abschleifen, grundieren und neu bemalen. Eine Abstellkammer haben wir zu einer Notschlafstelle ausgebaut. Wir nennen sie jetzt ‘Franziskuszimmer’.

Von der Kochkunst unserer freiwilligen Helferinnen, welche an drei Wochentagen ein feines Menu hinzaubern, können auch unsere Rekuperanten lernen. Einfallsreichtum ist gefragt, um die Lebensmitteln, die uns die Schweizer-Tafel wöchentlich bringt, geschickt zu verwerten. Am Mittagstisch sitzen in der Regel 10-12 Personen.

Jakobspilger treffen zur Winterzeit kaum bei uns ein. Hingegen verbringen oft Gruppen von Jugendlichen (z.B. Firmlinge oder Konfirmanden) und Erwachsenen einzelne Tage oder Wochenenden bei uns. Sehr gefragt ist – nebst Verpflegung und Unterbringung – die Begegnung mit unserer Gemeinschaft. Erfahrungsberichte von Rekuperanten stossen auf grosses Interesse und vermitteln den jungen Menschen Hoffnung. Fazenda da Esperança – Hof der Hoffnung. Dass es für uns stets viel vorzubereiten, zu putzen und zu waschen gibt, versteht sich von selbst. Deswegen ist die tägliche Erholung und sportliche Betätigung wichtig. Sie fördert – nebst der Zusammenarbeit – unser gemeinschaftliches Leben. Ein Besuch im Hallenbad, eine Schneewanderung, ein Schlittelnachmittag, ein Ausflug, eine Besichtigung, eine Einladung, usw. sind willkommene Abwechslungen. Weil einer von uns – seit 12 Jahren in der Schweiz lebend – aus Polen stammt, sind wir nach Ostern mit unserem Kleinbus nach Nysa in Polen gefahren. Dort ist am Weissen Sonntag die 133ste Fazenda eröffnet worden, eine Männerfazenda. Das Land, die Gastfreundschaft, der Einblick in das ehemalige KZ Auschwitz, die Mithilfe bei den letzten Reinigungsarbeiten, usw. Ein unvergessliches Erlebnis.

Arbeit und Gemeinschaft und Spiritualität sind die drei entscheidenden Komponenten für eine gute Entwicklung des Menschen. Mit Spiritualität ist der Geist gemeint, mit dem wir unser Leben zu gestalten suchen. Diesen Geist schöpfen wir aus der christlichen Quelle der Bibel. «Meine Worte sind Geist und Leben», sagt Jesus. Deshalb treffen wir uns jeden Morgen nach dem Frühstück zum gemeinsamen Gebet und entnehmen aus der Schriftlesung einen Impuls für den Tag. Zur Zeit nimmt auch ein buddhistische Mitbewohner mit Interesse daran teil und lässt sich davon inspirieren.

Der Frühling zieht ein
Rund ums Kloster hat alles zu blühen begonnen, eine ‘Auferstehung’ der Natur! Im Hühnerstall sitzt die Bruthenne auf den befruchteten Eiern und vierwöchige, quicklebendige Kaninchen tummeln sich im neuen Gehege. Der grosse Klosterbrunnen ist zu einem Aquarium von Goldfischen geworden.

 

Unsere Gemeinschaft wächst
Unserer Fazenda ‘spricht sich herum’ und wird bekannter. Es kommen immer mehr Anfragen von Menschen vorwiegend aus der Schweiz – viele von ihnen mit einer schweren Suchtabhängigkeit -, welche ihrem Leben eine Wende geben möchten. Nicht alle, die nach einem ersten Besuch sagen: «Ich komme.», treffen auch wirklich ein. Doch unser Wohnhaus füllt sich zunehmend. Vor kurzem sind zwei neue Rekuperanten eingetreten und zwei weitere Eintritte sind vorgesehen.

Eine kleine Statistik
Am kommenden Hoffest, am Sonntag 3. Juni, dürfen wir bereits auf 6 Jahre Fazenda im Klösterli zurückblicken. In dieser Zeitspanne sind über fünfzig Männer ein Stück ihres Weges mit uns gegangen. Wenn auch nicht alle ihr ganzes Jahr vollendet haben, so hat doch jeder eine Portion Liebe erfahren und gegeben. Jeder konnte einen grösseren oder kleineren Funken Hoffnung mitnehmen. Es freut uns sehr, wenn wir sehen, dass jemand sich nicht nur ‘draussen’ bewährt, sondern positiv als Hoffnungsträger in sein Umfeld hineinwirkt. Einer von ihnen ist Thomas Strahm. Er hat durch die Rekuperation seinem Leben eine ganz neue Ausrichtung gegeben und die verlorene Gesundheit zurückgewonnen. In der Zwischenzeit hat ihn die benachbarte Kirchgemeinde Ricken als Sakristan im Teilamt angestellt. Den andern Teil seiner Zeit und Erfahrung setzt er auf unserer Fazenda ein, wo er sich u.a. in die administrative Arbeit von Thomas Huber einarbeitet. Dieser gedenkt, in absehbarer Zeit in eine neue, seiner beruflichen Weiterbildung im Treuhandbereich entsprechende Herausforderung einzusteigen.

Wie geht es uns finanziell?
Diese Frage stellen wir uns oftmals, wenn grosse und kleine Rechnungen zu bezahlen sind. Allein schon die Energiekosten für die grosse Anlage können einen zusammenzucken lassen. Dazu kommen der Lebensmittelaufwand, die Materialkosten und die Auslagen für reparaturbedürftige Geräte oder für Neuanschaffungen. Obwohl wir zum überwiegenden Teil auf freiwilligen, d.h. unentgeltlichen Einsatz zählen können, fallen doch auch Lohnkosten an für die professionell geführte Verwaltung und für den technisch anfordernden und vielseitigen Hauswartdienst. Zwar brauchen wir keine direkte Miete zu entrichten, doch indirekt ist der Unterhalt der weitläufigen Klosteranlage und der Materialaufwand arbeits- und kostenmässig recht aufwändig. Wer ein Eigenheim besitzt, versteht das.
Wir achten sorgfältig und vorausschauend darauf, dass wir nicht in die ‘roten Zahlen’ geraten. Nebst dem Ertrag unserer täglichen Arbeit, nebst unserem sparsamen Haushalten, ist es vorallem die Unterstützung durch Spenden, Kollekten und Institutionen, die dies ermöglichen. Wir erfahren immer wieder auf vielfache Weise, dass uns gehofen wird, wenn wir unseren Teil tun, auf Gottes Vorsehung vertrauen und dem Geist der Nächstenliebe folgen.
Unsere Vereinsmitglieder bekommen mit dieser ‘FazendaPost’ zusammen mit der Einladung zur Hauptversammlung am Sonntag, 24. Juni, auch eine kurz gefasste Jahresrechnung. Wer versehentlich keine bekommt oder eine haben möchte, kann eine solche bei uns anfordern.

Das bevorstehende Hoffest
Am Sonntag, 3. Juni, feiern wir unser 6. Hoffest im Kloster Wattwil. Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Während wir in den verangenen Jahren das Hoffest mit einem Gottesdienst beschlossen, ist dieser heuer auf den Vormittag angesetzt. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, um 10 Uhr an unserer sonntäglichen Eucharistiefeier teilzunehmen. Während sie anschliessend bei einem kleinen Apéro verweilen können, stellen wir unterdessen die Buffets bereit und heizen den Grill ein.
Unsere ‘Festwirtschaft’ steht den ganzen Tag offen. Sie können sich mit einem Fitnessteller verköstigen und für das süsse Wohl ist am Dessertbüffet gesorgt.

Ablauf & Angebote:
10:00 Gelegenheit zur Eucharisitiefeier. Anschliessend kleiner Apéro – Klosterkirche
11:00 Verpflegungsbeginn. Fleisch ab Grill, Salat- und Dessertbuffet
12:30 Führung durch das 400-jährige Kloster – Pforte
13:30 ‘Aus unserm Leben’ – Schwesternchor
14:30 Führung durch das 400-jährige Kloster – Pforte
15:00 Führung durch das 400-jährige Kloster – Pforte
15:00 ‘Aus unserm Leben’  – Schwesternchor
16:30 Beginn der Aufräumarbeiten

Ein grosses Danke
Es ist uns ein tiefes Bedürfnis, den Vielen, die uns unterstützen durch Rat und Tat, materiell und geistlich, von Herzen zu danken. Sie sind für uns die konkrete ‘Vorsehung’ des himmlischen Vaters, ohne die wir nicht existieren könnten. In unseren Gebeten bitten wir Gott, sie alle, die uns auf irgendeine Weise beistehen, zu segnen und alle im Guten zu bestärken.
Alle Spenden und der Mitgliederbeitrag (voraussichtlich auch 2018 bei Fr. 50.-) an den Förderverein können in der ganzen Schweiz als freiwillige Zuwendungen von den Steuern abgezogen werden. Für alle einbezahlten Beträge stellen wir Ihnen jeweils eine Spendenbestätigung zu.

Mitglieder- und Spendenkonto:
Förderverein Fazenda da Esperança CH, Klösterli, 9630 Wattwil
Konto: 90-2722-7
IBAN: CH80 8131 7000 0051 3788 2
BIC: RAIFCH22
Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg, 9630 Wattwil

 

Öffnungszeiten April

Liebe PilgerInnen, Liebe Besucher

Infolge reduziertem Betrieb ist die Pilgerherberge und das Hofcafé vom
2. – 9. April geschlossen.
Die Klosterkirche steht wie gewohnt offen.

Für Pilger bieten sich folgende Alternativen an:

In Wattwil

  1. Annette Galati und Daniel Raillard, Näppis-Ueli-Strasse 16 ,
    +41 71 988 28 61 (nur mit Anmeldung, ohne Preisvorgabe)
  2. Erika und Andreas Meyer, Lärchenrain 11
    +41 71 988 32 31 (nur mit Anmeldung, Preis ca. 25.-, mit Frühstück)
  3. Stark, Schlafen im Stroh / B&B Büelenhof, Laad,
    +41 71 988 78 75 (nur mit Anmeldung, Preis: ca. 25.-, mit Frühstück)

Wir bedauern, Ihnen diese Woche die Tore nicht öffnen zu können, danken aber für Ihren Besuch und freuen uns, wenn Sie doch nochmal vorbeischauen. Am Sonntag, 15. April, ist das Hofcafé wieder normal geöffnet.

In sehr dringenden Fällen erreichen Sie uns telefonisch: 071 985 04 50

Gesegnete Reise…

Das Fazenda-Team

Karte Pilgerherbergen Wattwil

Gott im Abseits

Durch „Gott im Abseits“ treffen junge, kirchenferne Journalistinnen und Journalisten auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben an Ihrem Glauben ausrichten. Im Fokus steht das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich zum Beispiel einsetzen für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige und als Seelsorgerinnen und Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind.

Die Bloggerin Christina begleitet Luiz, der die Fazenda Bickenried im Allgäu leitet, durch seine Aufgaben, stellt ihm kritische Fragen und nimmt am Leben der Fazenda teil. Christina will einen 10-teiliges Kapitel schreiben und so die Fazenda genaustens kennen lernen.

Verfolgt ihren Blog hier: https://gott-im-abseits.de/tagged/christina-und-luiz

Auch bereits ein kurzer Film ist entstanden: