Kategorie-Archiv: Hof der Hoffnung

Gott im Abseits

Durch „Gott im Abseits“ treffen junge, kirchenferne Journalistinnen und Journalisten auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben an Ihrem Glauben ausrichten. Im Fokus steht das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich zum Beispiel einsetzen für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige und als Seelsorgerinnen und Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind.

Die Bloggerin Christina begleitet Luiz, der die Fazenda Bickenried im Allgäu leitet, durch seine Aufgaben, stellt ihm kritische Fragen und nimmt am Leben der Fazenda teil. Christina will einen 10-teiliges Kapitel schreiben und so die Fazenda genaustens kennen lernen.

Verfolgt ihren Blog hier: https://gott-im-abseits.de/tagged/christina-und-luiz

Auch bereits ein kurzer Film ist entstanden:

Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als …

„Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.“

Geschätzte Leserinnen und Leser

Viele kennen diesen Spruch, der besonders in der dunklen Jahreszeit gerne zitiert wird. Er soll vom asiatischen Philosophen Konfuzius stammen.

Fünfhundert Jahre später wird in Bethlehem Christus geboren. Er sagt als junger Mann von sich: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12) Als das ‚wahre Licht’ entzündet er in seinen Jüngern ein ‚Feuer der Liebe’ und bezeichnet sie deshalb ebenfalls als Licht:

FazendaPost als PDF öffnen (1MB)

„Ihr seid das Licht der Welt.“ (Mt 5,14)

Wir Menschen sind es also, welche die Anlage haben, ein Licht zu sein oder zu werden. Doch oft ist der Docht unseres Herzens – die Liebesfähigkeit – noch gar nicht entzündet. Oder er ist nur am Glimmen, vielleicht gar ausgelöscht. Solche Menschen kommen bei uns auf der „Fazenda da Esperança“, dem „Hof der Hoffnung“, an: abgelöscht, gescheitert, vielfach verachtet und ohne Selbstachtung, aufgegeben, ohne Perspektive und Hoffnung, gefangen im Suchtverhalten … doch mit einem Herzen, das sich im Tiefsten sehnt nach Vertrauen, nach geliebt sein, mit einem Herzen, das für die Liebe geschaffen ist.

Und was finden diese Menschen hier? Brüder, die vielleicht auch mal an diesem Punkt waren, deren ‚glimmender Docht’ bei uns nicht ausgelöscht, sondern neu entfacht wurde, die hier Wertschätzung und Geduld gefunden haben, die sich hier die Kunst des Liebens aneignen und so zu Licht werden. Brüder, die das Dunkel im Körper, im Geist und in der Seele zu vertreiben beginnen.

Zwei von ihnen konnten wir im Laufe der vergangenen Monate nach ihrem vollendeten Jahr der ‚Rekuperation’ das ‚Diplom’ überreichen. Einer von ihnen beschreibt nachfolgend in kurzen Worten, was mit ihm geschehen ist:

«Durch meine jahrelange Alkoholsucht habe ich letztendlich alles verloren. Meine Ehe ging in die Brüche, ich verlor meine gut bezahlte Arbeit und geriet in die Schulden. Schliesslich bin ich als letzte Hoffnung auf der Fazenda gelandet, ohne zu wissen, was auf mich zukommen würde. Die ‚Rekuperation‘ dauert 1 Jahr. Rekuperieren bedeutet ‚wieder gewinnen‘. Doch was sollte bzw. wollte ich denn eigentlich wiedergewinnen? Ich merkte schnell, dass es nicht darum ging, ‚Dinge‘ wieder zu gewinnen. Es ging vielmehr darum, mich selbst wieder zu gewinnen, meine eigenen Lebenskräfte und Perspektiven für das Leben. Und genau das versuchte ich zu tun. Ich hatte zwar alles verloren, was ich besass, aber ich habe im Laufe des Jahres wieder alles zurückgewonnen, was ich bin! Die grösste Hilfe auf diesem Weg war für mich die tägliche Ausrichtung auf unser ‚Wort des Tages‘. Wir versuchten, aus dem Evangelium jeden Tag einen positiven Impuls zu gewinnen, der sich ins Leben umsetzen liess, z.B. ‚vergeben und vergessen‘ oder ‚dienen‘ oder ‚den Vorteil des anderen suchen‘. Das hört sich vielleicht banal an, hat aber ungeahnte Auswirkungen, wenn alle in der Gemeinschaft das zu leben versuchen. Ich wünsche denen, die wegen ihrer Sucht oder aus irgendeinem Grund ohne Hoffnung sind, den Mut, diesen Weg auf dem „Hof der Hoffnung“ (Fazenda da Esperança) zu wagen. Man kann nur gewinnen!»

Nicht alle, die bei uns ihre Rekuperation beginnen, halten durch. Oft ist der Sog der Vergangenheit oder der Genusswelt noch zu stark. Einer beispielsweise hat schon nach einer Woche beim Abschied gesagt: „Hier ist wirklich ein Stück Paradies. Und ich weiss genau, dass dies hier der richtige Weg für mich wäre. Aber ich bin noch nicht so weit. Es zieht mich wieder hinaus.“ Auch wenn X. nur einige Tage bei uns war, so ist er doch unser Bruder geworden und das Loslassen tut weh, vor allem weil ein weiterer Absturz vorauszusehen ist. Und doch, unser ‚Bruder’ hat die Hoffnung berührt und damit Gott. Dieser möge ihn führen.

„Euer Licht soll vor den Menschen leuchten, …!“ (Mt 5,15)

Es sind Hunderte, ja wohl gegen tausend Menschen, die im Laufe der verflossenen Monate bei uns ein- und ausgegangen sind: Pilger, Schulklassen, Jugendgruppen, Familien, Einsame, Wanderer, Radfahrer, Sportler, Handwerker, Denkmalpfleger, Nachbarn, Regierungsleute, Kunstinteressierte, Studierende, Praktikumsteilnehmer, Auszeitnehmende, Suchende, Erfolgreiche und Gescheiterte, Belastete und Aufgestellte, Neugierige, etc. Immer wieder dürfen wir erleben, wie diese Menschen angesprochen, berührt, bestärkt, entspannter und froher weggehen.

Wenn wir z.B. an das eindrückliche Erlebnis denken, das sich gerade kürzlich abgespielt hat. Da war eine gemischte Gruppe von 16 Personen bei uns zu Gast, verschieden punkto Alter und Herkunft. Sie übernachteten in den ehemaligen Klosterzellen, nahmen an unseren Mahlzeiten im antiken Speisesaal mit dem riesigen Kachelofen teil und genossen die Geborgenheit und Harmonie dieses Ortes, der als hervorragender ‚Kraftort’ einen Namen hat.

Diese Frauen und Männer kamen zu uns, um hier „Jesus von Nazareth – heute“ zu begegnen. Denn so lautete das Thema ihrer Einkehrtage. Die Gruppe wünschte sich zudem, dass die geistlichen Impulse von unserer Seite eingebracht würden.

Aber wer sind wir schon, wir von der Fazenda, wir als derzeit kleine, fünfköpfige Gemeinschaft? Wir sind doch nicht geschult für eine so anspruchsvolle Aufgabe gegenüber diesen Menschen, die sich mitten in den hohen Anforderungen des Berufs- und Familienlebens oder des Alters befinden! Wo doch so mancher von uns Bewohnern nur eine ‚Karriere des Versagens’ vorzuweisen hat – Auswirkungen eines Suchtverhaltens.

Trotzdem, wir haben zugesagt. Warum? Weil wir zwar ‚arm’ sind, nichts zu verlieren haben, jedoch viel zu geben und viel zu empfangen vermögen! Denn wir können unser Zeugnis, unsere Hoffnung einbringen, welche wir hier gewinnen. Sie ist gereift durch unser gemeinschaftliches Leben, das sich vom Evangelium inspirieren lässt. Ebenso durch unser Arbeiten und durch die tägliche, spirituelle Vertiefung.

Das ist ‚unsere Stärke’, dass wir hier lernen, Licht zu sein. Dann – so hat es uns Jesus, das LICHT, zugesichert – wird ER mitten unter uns sein und Wunder bewirken.

Genau das haben die TeilnehmerInnen an diesem Wochenende erlebt. Sie verabschiedeten sich so froh, so erfüllt von neuer Kraft und Hoffnung … und haben gleich für das nächste Jahr wieder gebucht.

…, damit sie eure guten Werke sehen und den Vater im Himmel preisen.“

„Oh, wie schön ist es hier!“ Wir sind uns schon fast gewohnt, diesen Ausruf der Bewunderung von ankommenden Gästen zu hören. Es ist einerseits die 400jährige Klosteranlage in ihrer Ursprünglichkeit, welche dermassen anspricht. Aber es ist auch die Sauberkeit, hinter der viel Arbeit der Bewohner steckt. Es sind die Blumen und Rabatten, bepflanzt und gepflegt durch freiwillige HelferInnen. Es sind die zutraulichen Haustiere.

Nach aussen leuchtet die frisch getünchte Klostermauer, das alte Tor zum Innenhof ist in langer, geduldiger Arbeit geschliffen und restauriert worden. Im Klostergang lässt die neue stromsparende Beleuchtung die alten Bilder und Truhen wieder zur Wirkung kommen. Im Wohnhaus sind der schiefe Boden und die undichte Wand des Spielraumes, der über dem Kuhstall liegt, neu ausgelegt worden. Es ist nun ‚heimelig’ und auch im kalten Winter angenehm, dort Billard zu spielen oder sich am ‚Töggelikasten’ zu messen.

Doch es gibt an allen Ecken und Enden noch viel zu reparieren und auszubauen. Natürlich können wir all das nicht allein mit unseren Mitteln und Kräften tun. Wir müssen Fachleute beiziehen und die Material- und Energiekosten konnten und können wir nur dank grosszügiger Unterstützung von Gönnern, Institutionen und Kollekten bewältigen. Ihnen allen ein grosses „Vergelt’s Gott!“.

Vielfalt in unserem Hofladen

Unser Schwerpunkt liegt nicht auf der Bereitstellung und dem Verkauf von Eigenprodukten. Doch statt die Brennnesseln wuchern zu lassen, haben wir sie getrocknet und bieten sie nun als verdauungsfördernden Tee an. Aus Pfefferminze ist feiner Sirup entstanden, ebenso aus Zitronenmelisse. Die Lavendelblüten sind in Duftsäckchen verpackt und warten darauf, Motten zu vertreiben. Eine Werklehrerin, welche während ihres Bildungsurlaubes bei uns arbeitete, hat exquisite, elegante Einkaufstaschen gefertigt. Die feinen Konfitüren, die getrockneten Birnen- und Apfelschnitze hingegen sowie andere Eigenerzeugnisse werden meist schon am eigenen Tisch verzehrt, bevor sie in unserem Hofladen zur Verfügung stehen. Eine Frau hat warme Mützen, Handschuhe, Socken, etc. gestrickt. Sie werden zum Kauf angeboten und der Erlös kommt der Fazenda zu Gute. Im Hofladen gibt es auch eine Fülle von anderen begehrten Produkten aus anderen Fazendas, z.B. Café da Esperança, AloeVera-Produkte, Tucum-Ringe und T-Shirts aus Brasilien, schöne Karten und Bücher usw.

Agenda

3. Juni 2018, 11-17 Uhr, Hoffest – Mit Imbiss, Führungen, Spiele, Zeugnis, Gottesdienstgelegenheit
Datum folgt: Mitgliederversammlung

Dank, Dank, Dank…

Was wir u.a. brauchen könnten:
– Scanner mit autom. Seiteneinzug
– Volleyballnetz
– Wanderschuhe ab Gr. 43
– Schneeschuhe
– Tumbler

DANK dem guten Arbeitseinsatz unserer Leute und den unzähligen Stunden durch Freiwillige, dank Sparsamkeit, Aufschub von gewissen Investitionen und auch dank der grosszügigen Unterstützung von vielen kleineren und grösseren Spenden konnte das vergangene Jahr mit einem mässigen Ertragsüberschuss abgeschlossen werden. Das Aufgeschobene haben wir nun im laufenden Jahr realisiert und hoffen, eine möglichst ausgeglichene Rechnung erzielen zu können. Dabei vertrauen wir einmal mehr darauf, dass uns die ‘Vorsehung’ – dazu zählen wir auch den Spendeneingang – helfen wird.

Wir DANKEN herzlich für Ihre bisherigen und künftigen Gaben!

Alle Spenden und der Mitgliederbeitrag (Fr. 50.-) an den Förderverein können in der ganzen Schweiz als freiwillige Zuwendungen von den Steuern abgezogen werden. Für alle einbezahlten Beträge stellen wir Ihnen jeweils eine Spendenbestätigung zu.

Mitglieder- und Spendenkonto:

Förderverein Fazenda da Esperança CH, Klösterli, 9630 Wattwil
Konto: 90-2722-7        IBAN: CH80 8131 7000 0051 3788 2          BIC: RAIFCH22
Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg, 9630 Wattwil

im November 2017

 

 

Fünf Fakten zu Zürichs Drogenpolitik

Ob Legalisierung oder nicht. Wir sind nach wie vor für alle da, die davon wegkommen wollen, Neustarten, und das Leben wieder selber bestimmen möchten. Die Rekuperation dauert ein Jahr und will genau das. Es bedeutet sich wieder gewinnen. Nur wer sich gewonnen hat, fühlt sich im eigenen Körper wohl, kann wieder klar denken und selbstbestimmt leben.

Ein Bericht der NZZ Neue Zürcher Zeitung greift das Thema rund um die Zürcher Drogenpolitik auf.

zum Bericht: https://www.nzz.ch/zuerich/fuenf-fakten-zu-zuerichs-drogenpolitik-ld.1322166

4’074 Tonnen Lebensmittel verteilt

Seit Beginn dürfen wir von den Lieferungen der Schweizer Tafel profitieren. Immer donnerstags fährt das weisse Fahrzeug auf den Platz und gibt die überschüssigen Lebensmittel wie Salate, Früchte, Gemüse, Joghurts, etc. ab. Unsere Jungs stellen mit den erhaltenen Produkten einen Menuplan für die kommende Woche zusammen. Ein Grossteil des Menuplans kann mit der Lieferung abgedeckt werden. Für die Dienste der Schweizer Tafel sind wir enorm dankbar.

Die Zahlen in der veröffentlichten tafelpost bestätigen, dass immer noch viel zu viele Lebensmittel in bester Qualität weggeworfen werden, lediglich weil das Ablaufdatum erreicht wurde. Die Schweizer Tafel belieferte im 2016 gut 500 Institutionen mit den Lebensmitteln von 602 Spendern. Insgesamt wurden 4’074 Tonnen einwandfreie Lebensmittel gratis verteilt.

Die ganze tafelpost gibt’s hier: http://schweizertafel.ch/de/publikationen/tafelpost.html

Kurzinterview mit Life Channel

Kirche & Gesellschaft: Vom Kloster zum Hof der Hoffnung
24. Jun 2017
Vor fünf Jahren zog die Lebensgemeinschaft «Fazenda da Esperança» (Höfe der Hoffnung) ins Kloster Wattwil. Die Fazenda ist eine weltweite Gruppe von Gemeinschaften, welche 1983 in Brasilien durch engagierte Mitglieder einer katholischen Kirchgemeinde entstand.

Von Beginn weg war ihr Ziel, dass Menschen mit einer Drogen- oder Alkoholsucht frei werden und ihr Leben wieder in den Griff bekommen. In den fünf Jahren sind einige Höhe- und Tiefpunkte durchlebt worden.

Im Beitrag zu hören sind Cornel Huber (Betriebsleiter der Fazenda Wattwil) und Jürg Niggli (Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe St. Gallen).

Neu: Visitenkarten zum Verteilen

Kürzlich haben wir unsere ersten Visitenkarten gedruckt. Praktisch zum Mitnehmen und Empfehlen. Diese gehört in jedes Portmonnaie!

Es gibt die Visitenkarten für die Fazenda (allgemein) mit unserem Angebot und dem Spendenkonto auf der Rückseite und jene für die Pilger mit Situationsplan auf der Rückseite.

Gerne stellen wir auf Bestellung zu. Nehmen Sie kurz mit uns Kontakt auf.

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ADVENT – Weg der Hoffnung – FazendaPost

Geschätzte Leserinnen und Leser

Wir freuen uns, Ihnen mit dieser neuen Ausgabe der FazendaPost einen Advents- und Weihnachtsgruss zu schicken. DANKE für Ihr Interesse und Ihre vielgestaltige Unterstützung, mit der Sie uns begleiten! Sie ist für uns eine konkrete Gestalt unserer Hoffnung.

Wir laden Sie ein, die Adventszeit mit uns als „Weg der Hoffnung“ zu verstehen und zu gehen. Wir wollen deshalb ein wenig erzählen, wie bei uns, der ‚Fazenda da Esperança’ (‚Hof der Hoffnung’), dieser Weg im Alltag aussieht.

FazendaPost November 2016

Lesen Sie auch den Blickpunkt Hoffnung der Fazendas aus Deutschland mit der Geschichte über Moritz’s und Rominas Liebeshochzeit und den langen Weg dazu, das gelebte Wort ganz konkret aus Sicht eines Rekuperanten und was die Fazenda-Heldin Irene aus Nauen leistet.
Blickpunkt Hoffnung September 2016

Der Hofladen – für jeden etwas

In den vergangenen Tagen wurde der Hofladen komplett neu gestaltet. Nun erstrahlt er in neuem Glanz. Wir bieten viele selbst hergestellte Produkte an aber auch jene von anderen Fazendas. Aus der eigenen Küche stammen ganz aktuell die «Chlosterringli», gedörrter Apfel ohne Zusatzstoffe, mit vielen Vitaminen durch den Winter. Auch aus dem Garten stehen verarbeitete Produkte da. Diverse Konfitüren und Apfelmus. Von den brasilianischen Fazendas haben wir ein breites Angebot an Aloe-Vera Babosa-Produkten. Von der Feuchtigkeitscreme zu Salbe geben Muskelschmerzen zu Shampoo und Pflegespülung und weiter zu Saft, beste Qualität und ohne Zwischenhandel! Des Weiteren haben wir verschiedene Bücher. Ganz neu im Sortiment ist das «DOCAT – Was tun?» und verschiedene Schnitzereien aus Olivenholz. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützen Sie die Männer auf dem Weg ihrer Rekuperation. Sie schenken Mut und Hoffnung!

Der Podcast – jetzt online

Am vergangenen Samstag waren unser Hofleiter, Cornel, und der Rekuperant, Thomas, zu Besuch bei Radio Maria. Sie berichteten über unser Leben, unseren Alltag, unsere Aufgaben. Thomas gab ein Zeugnis über seinen Kampf gegen die langjährige Alkoholsucht und wie er davon frei wurde bzw. auf dessen Weg ist. Hör rein!

Bald geht’s los…

Hoffest 2016Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns über deinen Besuch am HOFFEST vom kommenden Sonntag, 29. Mai.

Das Programm sieht wie folgt:

Ab 10:00 Türen offen, Tische bereit
11:00 Führung durch das 400 jährige Kloster
13:30 ‘Aus unserm Leben’. Musikrahmen
14:30 Führung durch das 400 jährige Kloster
15:00 Führung durch das 400 jährige Kloster
16:00 Gelegenheit zur Messfeier

Für die Kinder bestehen verschiedene Attraktionen (Malecke, Hüpfburg (bei schönem Wetter), Morenkopfschleuder,
Einräder, Schminken, …).

Die Festwirtschaft versorgt dich mit bestem Schweizer Fleisch aus der Region, Salaten und Desserts.

PS: Am Samstag zuvor, dem 28. Mai 2016, findet der Kloster-Floh-Markt, organisiert durch die Klosterstiftung, statt. Angeboten wird alles mögliche, was nicht mehr gebraucht wird aus der 400-jährigen Geschichte des Klosters. Spannend…
Die Tore sind von 10.00 – 15.00 Uhr geöffnet. Eine kleine Festwirtschaft zu Gunsten der Fazenda stillt deinen Hunger und Durst!

Programm Hoffest & FazendaPost

FazendaPost MaiLiebe Freunde der Fazenda

Mit «Es blüht…» begann einer unser wöchentlichen Newsbeiträge auf unserer Webseite. Kurz darauf deckte allerdings der Schnee für einen Moment wieder alles zu. Mit dem Frühling startete auch die Pilgersaison so richtig durch. Täglich erreichen uns mehrer Pilger. Wir freuen uns sehr auf diese Begegnungen und das entgegengebrachte Vertrauen, obwohl wir über die Auffahrt an unsere Grenzen stiessen. Mitte April entschied sich unser Freiwilliger Luciano, zu seiner schwerkranken Mutter nach Brasilien zurück zu reisen und vorerst dort zu bleiben. Wenige Tage später packte Roland seine letzten Taschen und zog in die Fazenda Boppard, wo er nach der Hochzeit mit Teresa wohnen wird. Als Nachfolger in der Hofleitung sprang Cornel Huber in die Bresche und von der deutschen Fazenda Freeren traf Hilario zur vorübergehenden Teamverstärkung bei uns ein. Fast gleichzeitig schloss ein Rekuperant sein Jahr ab und wagte seinen Weg mit neuer Motivation draussen fortzusetzen und ein Schweizer begann seine Rekuperation. An den Werktagen finden zur Zeit zwei Arbeitslose Beschäftigung und Gemeinschaft als Hilfe zur Wiedereingliederung. Ebenso berichten wir über den Besuch beim Papst sowie dessen Videobotschaft und laden Sie zur Mitgliederversammlung ein.

-> 2016.05_FazendaPost_Mai_kombiniert

Die Neugründung der Fazenda in den Medien

Anlässlich der Neugründung wurde in vielen schweizweiten und regionalen Medien über die Fazenda berichtet:

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Anfangs April hat ein Team von 13 Helfern aus Deutschland, Argentinien, Brasilien, Belgien und Usbekistan mit der Gründung der ersten Schweizer Fazenda begonnen. Es sind Freiwillige der Fazendas und sie haben ihren Flug, ihre Zeit und vieles mehr zur Verfügung gestellt, um die Neugründung im ehemaligen Kloster «Maria der Engel» in Wattwil SG mitzugestalten.
Die «Fazenda da Esperança» in Wattwil ist eine Lebensgemeinschaft für ausgeschlossene und vernachlässigte Männer wie ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige. Quelle: Kath.ch

Auch im Fernsehen wird über die Fazenda berichtet:

Ostschweizer Fernsehen – Wo ehemalige Drogensüchtige in Wattwil Hilfe finden (Beitrag über die Fazenda startet ca bei Minute 10).

 

Weitere Artikel im Internet:

Bericht in DRS1 – Kloster Wattwil wird zur WG für ehemalige Drogensüchtige

Kath.ch – „Hof der Hoffung“ eröffnet

Tagblatt Online – Die Fazenda macht die Tore auf

Tagblatt – Berichte über die Fazenda

Kipa – Kloster Wattwil erwacht zu neuem Leben

Fazenda da Esperança – Hof der Hoffnung

Die Fazenda da Esperança ist eine Lebensgemeinschaft für ausgeschlossene und vernachlässigte Menschen wie ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige. In einer Gruppe von rund 15 Personen sollen sie einen Neuanfang erlernen können, um in Eigenverantwortung im Alltag wieder Fuss zu fassen. Gegründet wurde die Organisation vor 29 Jahren in Brasilien, heute gibt es weltweit über 80 Fazendas. Die Gemeinschaft im Wattwiler Kloster Maria der Engel wird die erste in der Schweiz. Verwaltet wird sie von einem Trägerverein, dessen Vorstand sich zusammensetzt aus dem Pfarrer Christian Heim aus Deutschland als Präsident sowie dem Lichtensteiger Pfarrer Cornel Huber und Jan Colruyt. Dem Trägerverein zur Seite steht ein Beirat. Zusätzlich getragen wird die Fazenda durch den Förderverein, welchem sich Einzelpersonen, Familien, Stiftungen oder andere Gönner als Mitglied anschliessen können.

OLIVIA HUG

Quelle: http://www.toggenburgertagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/toggenburg/tt-au/Fazenda-da-Esperan%25E7a-ndash-Hof-der-Hoffnung;art233,2874275