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Fazenda da Esperança

» Geschichte

Die Geschichte der Fazenda da Esperança ist eng verbunden mit Nelson Giovanelli Rosendo dos Santos und seiner Beziehung mit seinem Pfarrer, Frei Hans Stapel.

Nelson erzählt seine Geschichte wie folgt:

"Ich war 17 Jahre alt, als Frei Hans in unsere Gemeinde kam. Von ihm lernte ich, dass es möglich ist, das Evangelium praktisch zu leben, und dass auch ich das ernsthaft tun müsste. Ich begann sofort zu Hause mit meinen Eltern und meinen Geschwistern. Schon bald bemerkte ich ein intensiveres Klima des Dialoges und der Harmonie.

Unsere Beziehungen zueinander wandelten sich allmählich. Diese Erfahrungen wollte ich unbedingt auch nach außen tragen. Einmal beobachtete ich, wie einige Jugendliche an einer Straßenecke Drogen nahmen. Jeden Tag kam ich dort vorbei. An dem Tag hatten wir uns das Wort aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Christen in Korinth ausgesucht, das ich wirklich wie ein Programm aufgenommen hatte: "Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen." (9,22).

Wegen dieses Wortes entschied ich mich, einen von ihnen anzusprechen und ihn zu bitten, mir zu zeigen, wie man diese Armbänder flechtet, die er machte. Im Laufe des Gespräches öffnete er sich mir und begann sein ganzes Leben zu erzählen. Am Ende sagte er mir: "Es ist das erste Mal, dass ich einem wirklichen Freund begegnet bin." Auf dem Weg nach Hause hatte ich eine so große Freude, wie ich sie selten in meinem Leben verspürt habe. In den folgenden Tagen lernte ich alle Jugendlichen der Gruppe kennen. Allmählich wuchs zwischen uns eine Beziehung des gegenseitigen Respekts und Vertrauens. Einmal bat mich einer von ihnen, ihm mein Fahrrad zu leihen.

Als er es mir zurückgab, war das Fahrrad nicht nur sauber geputzt, sondern auch repariert. Später habe ich erfahren, dass er ernsthaft überlegt hatte, das Rad gegen Drogen zu tauschen. Aber er hatte nicht den Mut dazu gehabt. So bemerkte ich: Auch er hatte angefangen zu lieben."

Fazenda da Esperança

Begeistert erzählte Nelson alles Frei Hans. Bei einer anderen Gelegenheit, während einer Messe, blieb ihm ein anderer Satz aus der Bibel haften: "Bittet, so wird euch gegeben!" (Mt. 7,7) Frei Hans sagte, dass "viele Dinge in unserem Leben nicht passieren, weil wir nicht darum bitten." Sofort dachte Nelson an seine neuen Freunde an der Straßenecke und er bat Jesus: "Gib mir einen von ihnen, nicht für mich, sondern für dich." Eine Woche später kam Antonio, einer aus der Gruppe, um bei ihm sein Herz auszuschütten. Er sagte, dass er nicht mehr so weiterleben möchte und bat Nelson, ihn mit zu nehmen. Die Zeit war reif, um zu erklären, warum Nelson sich so verhielt.

Abends trafen sie sich mit Frei Hans. Langsam, Schritt für Schritt, lernten sie als Gruppe, das Evangelium zu leben. Das blieb selbstverständlich nicht unbemerkt vom Rest der Gruppe. Etwas später schafften sie es, zusammen ein Haus zu mieten. Wir wollten dort wie die ersten christlichen Gemeinschaften leben.

Fazenda da Esperança

"Nelson erzählt weiter: "Für mich war dieses Abenteuer in allererster Linie ein besonderer geistlicher Weg mit unvorstellbaren Konsequenzen. Es war selbstverständlich, dass nicht alle meine Entscheidung und die Wahl verstanden, die ich getroffen habe. Ich habe viel Widerstand erlebt. Aber die Erfüllung, die ich spürte, die innere Freude und auch die überzeugenden Fakten gaben mir die Gewissheit, dass das der Weg war, den ich gehen musste. Es war ein Plan Gottes, der sich verwirklichte: die Fazenda da Esperança."

Fazenda da Esperança

Heute - 2016 - gibt es an über 100 Orten Fazenda Gemeinschaften - vor allem in Brasilien, aber auch in Paraguay, Argentinien, Mexiko, Guatemala, Uruguay, auf den Philippinen, in Mozambik und Angola / Afrika, Portugal, Kolumbien, in Russland und Deutschland, Italien, Polen und der Schweiz.

(Mehr Informationen erhält man im Buch "Von einer Straßenecke in die Welt", welches auf allen Fazenda Höfen zu erhalten ist.)

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